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Editorial:
Miteinander reden
Der September wird lebhaft, kommunikativ und bunt. In der zweiten September-Woche treffen sich die Friedhofsverwalter Deutschlands zu ihrer Jahrestagung in Bad Nauheim. Benchmarking auf Friedhöfen– also eine vergleichende Analyse mit einem festgelegten Referenzwert – lautet das Tagungsmotto. Mit Referaten und Fragestellungen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln soll herausgefunden werden, welche Maßstäbe heute an Friedhöfe angesetzt werden können, ob es Vergleichswerte gibt, an denen sich der einzelne Friedhof orientieren kann, um seine Öffentlichkeitswirkung und Attraktivität, sein Dienstleistungsangebot und seine Infrastruktur zu verbessern. Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse.
Am dritten Septemberwochenende findet wieder der Tag des Friedhofes unter dem Motto „Formen, Farben, Vielfalt“ statt. Zum zehnten Mal versuchen Friedhofsverwaltungen und die zugehörigen Gewerke und Institutionen, in gemeinsamer Aktion die Bedeutung des Friedhofes mit seinen unterschiedlichen Facetten den Bürgern nahe oder zumindest näher zu bringen. Die bundesweite Aktion an einem Termin sollte nach einem Jahrzehnt bei den Bürgern zu einem gewissen Bekanntheitsgrad geführt haben, auch wenn sich nicht alle Friedhöfe daran beteiligen. Nach der Aktion wird sich zeigen, wie stark das Konzept „Tag des Friedhofs“ (noch) ist und welche Impulse dafür von der bundesweiten Friedhofsgärtner-Aktion „Es lebe der Friedhof“ ausgingen.
Besonders farbenfroh – oder eben bunt – ist die vorliegende Ausgabe der Friedhofskultur. Sie zeigt mit ihrem Themenschwerpunkt „Pflanzen“, was den Praxistest in der Versuchsanstalt in Ahlem gut bestanden hat (ab S. 28), was ein Marketingberater als attraktiv und Grabstätten-tauglich einstuft (ab S. 32) und bietet einen Ausschnitt dessen, was Zierpflanzenzüchter für den Verwendungsbereich Friedhof entwickelt haben (ab S. 38). Welchen Attraktivitätsschub gut gestaltete Staudenbeete für Friedhöfe bedeuten, wird am Beispiel des Bergfriedhofes in Tübingen klar (ab S. 35).
Die bereits vierte Auflage von „Friedhofs- und Bestattungsgebühren“, einer Schrift, die der Bund der Steuerzahler Hessen e.V. und Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, Anfang August für Hessen herausgegeben haben, stieß wieder auf großes mediales Interesse und bietet bundesweit Vergleichsmöglichkeiten. Die Gebührenkalkulation, in diesem Fall die Kostenüber- und Kostenunterdeckung, ist ein weiteres Mal auch Thema dieser Zeitschrift (ab S. 17).
Gestaltung:
Neu gestaltete Urnenanlage
auf dem Nürnberger Westfriedhof
Im Sommer 2009 wurde auf dem Nürnberger Westfriedhof mit dem „Platanenfeld“ durch die Friedhofsverwaltung der Stadt Nürnberg ein weiteres Angebot für die Beisetzung von Urnen im Wurzelbereich von Bäumen geschaffen.
Mehr dazu ab Seite 10 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Gestaltung:
Landesgartenschau Bad Nauheim:
Die Erinnerung hat viele Farben
Die hessische Landesgartenschau präsentiert sich in zwei verbundenen Parks im Herzen von Bad Nauheim. Der historische Kurpark mit seinen 21 Hektar ist in seiner Erscheinung erhalten und im Sinne der Gartendenkmalpflege weiterentwickelt worden. Ihn haben die Planer vom Landschaftsarchitekturbüro k1 aus Berlin über eine rund 700 Meter lange „Landschaftsbrücke“ mit dem Goldsteinpark (17 Hektar), einem Bürgerpark mit Baumbestand und offenen Wiesenflächen für die aktive Erholung verbunden.
Mehr dazu ab Seite 12 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Gestaltung:
Gegen das Vergessen in Bad Essen: Moderner Memoriam-Garten
Die niedersächsische Landesgartenschau in Bad Essen im Osnabrücker Land lädt noch bis zum
17. Oktober zu einem „Bad im Blütenmeer“ ein. Die insgesamt 22 Hektar große Schau, die von den Landschaftsarchitekturbüros Lützow7 aus Berlin und JKL aus Bramsche geplant wurde, teilt sich ein
in die Bereiche Schloss Ippenburg und seinen Park mit den Themengärten und dem Heckenlabyrinth
sowie den Solepark mit der Sole-Arena.
Mehr dazu ab Seite 14 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Betriebswirtschaft:
Kostenüber- und Kostenunterdeckung
in der Gebührenkalkulation
Eine korrekte Kalkulation der Gebühren setzt voraus, dass die Vorperioden kostenrechnerisch abgeschlossen werden und eine eventuelle Kostenüber- oder Kostenunterdeckung festgestellt und in die Folgeperioden vorgetragen wird. Der folgende Beitrag geht den sich dabei stellenden betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen bei Friedhofsgebühren nach.
Mehr dazu ab Seite 17 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Vor Ort :
Innovativ mit Gespür für jeden Kunden
Etwa die Hälfte der Fachschüler in den Essener Meisterklassen stammen aus gartenbaulichen Unternehmerfamilien. Für viele ist der berufliche Weg mit dem Ziel einer Betriebsnachfolge verknüpft. Marco Kaffka gehörte nicht zu dieser Schülergruppe. Dennoch hat er heute, 14 Jahre nach Abschluss seiner Meisterprüfung, einen eigenen Betrieb, obwohl er dieses Ziel im Vorfeld gar nicht forcierte.
Mehr dazu ab Seite 22 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
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Geschichte:
Klänge für die Ewigkeit:
Paul Dessau - überzeugter Kommunist und Berthold Brechts "Hauskomponist"
Auf dem evangelischen Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte liegen zwei schlichte Grabplatten, die an das Ehepaar Dessau/Berghaus erinnern: Paul Dessau (1894–1979) bekannter Komponist und Dirigent und Ruth Berghaus (1927–1996), eine weit über die Grenzen Berlins hinaus erfolgreiche Choreographin. Mehr dazu ab Seite 25 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Kulturgeschichte:
„Wenn Kinder sterben...“ – Der Totenkronenbrauch
Der Tod von Kindern und Jugendlichen wurde auch schon in früheren Jahrhunderten – trotz der hohen Kindersterblichkeit – als etwas Unfassbares und besonders Tragisches empfunden. Beredtes Zeugnis davon legen der längst vergessene Totenkronenbrauch und seine anrührenden Denkmäler ab, die auch von der Fachwelt erst in jüngerer Zeit verstärkter wahrgenommen werden. Dabei ist dieser Brauch im gesamten deutschsprachigen Raum, ja sogar europa- und weltweit bei Katholiken und Protestanten nachweisbar.
Mehr dazu auf Seite 25 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Pflanzen:
Das Besondere bindet Kunden
Für einen Fachbetrieb ist es wichtig, den Kunden Alternativen zu den bekannten Standardbepflanzungen von Gräbern zu bieten. Darüber bindet er Kunden, die auch bereit sind, etwas mehr Geld für die Grabbepflanzung auszugeben. Natürlich müssen diese alternativen Pflanzen zuverlässig durchblühen oder attraktives Laub zeigen, wenig Pflegeaufwand erfordern und über den Sommer hinweg ohne Pflanzenschutz-maßnahmen gesund bleiben.
Mehr dazu auf Seite 30 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Pflanzen:
Novitäten für das Grabpflanzen-Sortiment
Sortimentsauffrischer, die für mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der sommerlichen Grabbepflanzung sorgen, sind für den aufgeschlossenen Friedhofsgärtner unabdingbar, aber auch eine fortwährende Herausforderung. Dies macht das Geschäft abwechslungsreich. Marketingberater Norbert Elgner hat hier seine Favoriten zusammengestellt.
Mehr dazu auf Seite 31 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Pflanzen:
Stauden & Co.: Vielfalt mit Symbolik
auf dem Bergfriedhof in Tübingen
Friedhöfe leben von der Vielfalt der verwendeten Pflanzen, deren Symbolik aber oftmals in Vergessenheit geraten ist. Sie sind es dennoch immer wieder Wert,
insbesondere auf Friedhöfen
gepflanzt zu werden. Mehr dazu auf Seite 36 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Schaufenster:
Leuchtende Blüten:
Beet-Neuheiten für den Friedhof
Auch in diesem Jahr haben wir bei Züchtern und Jungpflanzen-Anbietern nachgefragt, was sie an Neuigkeiten für das Jahr 2011 bei Beetbepflanzungen auf Gräbern vorschlagen. Vor allem Einjährige stehen wieder im Mittelpunkt. Aber auch Stauden und Sorten, die sehr attraktiv und doch wenig anspruchsvoll sind, besonders in der heißen, sonnigen Jahreszeit, werden zur Bepflanzung vorgeschlagen.
Zusammengestellt von Therese Backhaus-Cysyk. Mehr dazu auf Seite 38 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
Messe-Vorschau:
Die GaLaBau 2010 in Nürnberg
Auch in diesem Jahr haben wir bei Züchtern und Jungpflanzen-Anbietern nachgefragt, was sie an Neuigkeiten für das Jahr 2011 bei Beetbepflanzungen auf Gräbern vorschlagen. Vor allem Einjährige stehen wieder im Mittelpunkt. Aber auch Stauden und Sorten, die sehr attraktiv und doch wenig anspruchsvoll sind, besonders in der heißen, sonnigen Jahreszeit, werden zur Bepflanzung vorgeschlagen. Zusammengestellt von Therese Backhaus-Cysyk. Mehr dazu auf Seite 38 in der September-Ausgabe der Friedhofskultur.
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